Meinungen zum Buch „Jung Alt Werden“

24. Oktober 2011

Hallo!

Gefreut hat mich auch, dass mein Buch manche Rezensenten erfreut.

Lesetipp der Becker-Stiftung vom 30.8.2012: “Jung alt werden”

„Carola Kleinschmidt gibt in Ihrem Buch Denkanstöße zu den wesentlichen Fragen des Älterwerdens und schildert auf humorvolle und offene Art die Möglichkeiten und Herausforderungen, die uns in unserem immer längeren Leben erwarten. Anschaulich und mit Witz erklärt Carola Kleinschmidt, warum es sich lohnt, schon früh ans Altwerden zu denken.

Hier ein Kommentar vom buchjournal 4/2011

„Jung alt werden geht tatsächlich, tröstet die Sachbuchautorin Carola Kleinschmidt in ihrem gleichnamigen Buch. Was sich allein schon mit der aktuellen Lebenserwartung erkläre. Die ist in den vergangenen 100 Jahren um 30 Jahre gestiegen, mehr als die Hälfte aller Deutschen wird 80 Jahre und älter, vor zwei Jahren hat der Bundespräsident bereits 5560 Hundertjährigen zum Geburtstag gratuliert, zitiert Kleinschmidt die Statistik. Gewonnene Jugend und Lebenszeit, die sich nutzen lässt – sofern man es klug angeht. Anders formuliert: Alter und Altwerden sind weniger eine Frage von Lebensjahren als vielmehr eine Frage der Haltung. „Menschen werden in den meisten Fällen in ähnlicher Weise alt, wie sie gelebt haben“, zitiert Kleinschmidt den Soziologen Dieter Otten von der Uni Osnabrück. Wer sich in jungen Jahren politisch und sozial engagiert hat, interessiert sich auch im Alter dafür, was um ihn herum und in der Welt vorgeht, lautet seine These. Oder wer mit Spaß zur Arbeit ging, hat keine Lust, als Rentner die Beine hochzulegen – so wenig wie eingefleischte Individualisten im Alter Lust auf Altersheim entwickeln, sondern eher an Senioren-WG oder Mehrgenerationenhaus denken.“

Rezension von: Kommunikation & Seminar Newsletter 3-2011:

„Wie wir gut alt werden. Warum soll es sich lohnen, schon mit 40 daran zu denken, wie man mit 80 lebt? Okay, Menschen werden immer älter, die demografischen Auswirkungen sind gravierend, und es fehlt offenkundig an Ideen und Konzepten, wie in der Gesellschaft damit umzugehen sei. Da scheint es richtig, im Kleinen, bei mir selbst also, anzufangen. Mit Carola Kleinschmidt und ihrem Buch „Jung alt werden“, erschienen bei Ellert & Richter, gelingt das ganz gut. Als Journalistin besitzt sie ausreichend Puste für die Recherche, als Biologin ausreichend Kenntnis vom Fach. So ist sie rasch bei entscheidenden Erkenntnissen etwa der Berliner Altersstudie oder der Yale-Forscherin Becca Levy, wonach auch im hohen Alter noch Entwicklung möglich ist und schon der Glaube an ein friedvolles, selbstbestimmtes Altern das Leben zu verlängern vermag. Das Schöne an Kleinschmidts Buch ist, dass sie einen an die Hand nimmt und in Zehnjahresschritten – probehandelnd gewissermaßen – altern lässt. Zu spüren ist, dass die Autorin gewohnt ist, ein großes Magazin-Publikum zu bedienen. Alles möchte angerissen werden, vieles bleibt dabei an der Oberfläche, etwa der Umgang mit den Eltern, angesiedelt im fünften Lebensjahrzehnt. Was das Buch wertvoll macht, ist sein Blick auf die eigene Verantwortung dafür, wie wir altern. Die Erkenntnis mag verblüffen, doch sie klingt auch logisch: Wir werden in ähnlicher Weise alt, wie wir gelebt haben. Die Botschaft, die man liest, heißt: Nimm dein Leben in die Hand. Damit kann man ja wohl nicht früh genug beginnen.“

Rezension in: Pro Alter 5, September / Oktober 2011:

„Wir werden im Durchschnitt 20 bis 30 Jahre älter als noch unsere Großeltern. Aber wie gestalten wir diese gewonnene Zeit mit Blick auf unsere Gesundheit, sozialen Beziehungen, finanziellen Möglichkeiten…? Die Journalistin Carola Kleinschmidt ist überzeugt: Unsere heutigen Vorstellungen vom Alter werden die tatsächlichen Bedingungen im Alter prägen. Ihr Ratgeber für eine ganz persönliche, positive Lebensgestaltung ist gut recherchiert, die Fülle an Informationen leicht verständlich und unterhaltsam aufbereitet.“

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Schauspielerin Maria Furtwängler übers Älterwerden

24. März 2011

Natürlich machen sich auch Schauspielerinnen Gedanken über das Älterwerden. Soweit so normal. Aber relativ neu ist wohl, dass sie dem Älterwerden durchaus Positives abgewinnen können – und nicht mehr vor allem fürchten, dass ihnen die interessanten Rollen verwehrt werden, sobald die ersten Fältchen auftreten. So sagt die Schauspielerin und beliebteste Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler (44) im Zeit-Magazin (12/2011, www.zeit.de): „Es scheint ja ein Privileg des Älterwerdens zu sein, dass man sich in dem Maße mehr leiden mag, je mehr Jahre hinzukommen.“ Sie selbst erlebt es zumindest so – und mag sich heute sehr viel mehr selbst leiden als mit 20. Damals beobachtete sie sich kritisch, fühlte sich häufig unwohl und mochte auch im Spiegel nicht wirklich, was sie sah. Wer kennt das nicht? Dabei sieht sie heute mit dem Abstand der 44 jährigen: Objektiv war damals alles ok. Aber in ihr selbst war sie schlicht unzufrieden. Genau das hat sich mit den Jahren verändert.

In diesem Sinne: Freuen Sie sich darauf, dass es ziemlich wahrscheinlich ist, dass auch bei Ihnen mit jedem neuen Lebensjahr mehr Selbstakzeptanz und damit auch Lebensfreude in Ihrem Leben hinzukommt.

Herzlichst. Carola Kleinschmidt


„Jung Alt Werden“ in Psychologie Heute

2. März 2011

Die Zeitschrift „Psychologie Heute“ (www.psychologie-heute.de) hat in ihrer März-Ausgabe das Buch „Jung Alt Werden“ vorgestellt. Hier geht es zum Artikel psychologie_heute

Ein weiterer Artikel im Heft hat mich besonders begeistert – auch, weil er direkt an die Frage anknüpft, was für unsere persönliche Entwicklung wichtig ist, die ich ja auch in meinem Buch stelle: Ursula Nuber, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins, macht sich Gedanken über das Thema: „Erfolgreich scheitern. Wie uns Fehler weiterbringen“. Sie hat zig psychologische Studien über unseren Umgang und den Lerneffekt von Scheitern, Pech und Pannen im Leben ausgewertet. Spannend! Nach dem Lesen freut man sich fast auf den nächsten Stolperer im Leben.

Viel Spaß beim Schmökern und Denken.

Carola Kleinschmidt


Kreuzfahrtschiff statt Altenheim!?

10. Februar 2011

Mona Stahl, 83 Jahre, Heilpraktikerin in eigener Praxis in Hamburg, schrieb mir Ihre neuesten Gedanken für ihr zukünftiges Leben. Ihr Fazit: „Ich will nie ins Altersheim!“ Stattdessen bucht sie sich lieber auf einem Kreuzfahrtschiff ein. Das ist komfortabler, bietet mehr Abwechselung, der Service ist besser – und es ist günstiger. Lesen Sie selbst:

Mona Stahl: Mein Altersruheplan:

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür hat mir unsere ehemalige Gesundheitsministerin Ursula Schmidt geliefert. Sie rechnete vor: „Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 Euro pro Tag.“

Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff „Aida“ geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner oder Rentnerin 135 Euro pro Tag zahlen (dies ist kein Witz!). Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 Euro pro Tag übrig.

  1. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele oder mir das Essen vom Room Service auf das Zimmer, also in die Kabine, bringen lasse. Das heißt in anderen Worten: Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.
  2. Das Schiff hat drei Swimmingpools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und jeden Abend Unterhaltungs-Shows.
  3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.
  4. Das Personal behandelt mit wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für 15 Euro Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.
  5. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen. Den Rest des Beitrags lesen »

Unsere Vorstellungen vom Alter prägen unseren Blick

11. Januar 2011

Immer mehr Menschen kommen dahinter: Unsere Vorstellungen davon, wie wir mit 60 und älter sein werden, aussehen werden, für was wir uns interessieren werden – sie stimmen einfach nicht mehr. Um zu zeigen, wie sehr unsere inneren Bilder von den Wirklichkeiten abweichen, wurde vor einiger Zeit ein Fotowettbewerb gestartet: „Neue Bilder vom Alter(n). Die Gewinner-Fotos kann man sich derzeit in einer Wanderausstellung anschauen. Sie zeigen Wii-spielende Senioren, Pärchen mit Falten vor ihrem Liebesnest, Motorrad-Fans mit schlohweißem Haar – und viele andere Lebenswirklichkeiten von Menschen jenseits der 60. Nächste Station ist Berlin. Eröffnung ist am 19.1.2011 im Atrium des AOK-Bundesvorstandes (liegt in der Nähe vom Hackeschenmarkt, Rosenthaler Straße 31). Die Eröffnungsrede halten die Schirmherrin des Wettbewerbes, Bundesministerin Schavan, und Prof. Ursula Staudinger, Vizepräsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die den Wettbewerb initiierte. Wer einen Blick auf die Bilder werfen möchte, schaut hier: http://www.altern-in-deutschland.de

Herzlichen Gruß. Carola Kleinschmidt


Tante Rie. Oder: Man ist nie zu alt, um jung zu sein

10. Januar 2011

Was macht es aus, jung zu sein? Was kennzeichnet das Ältersein? Wir haben viele Bilder im Kopf. Doch immer wieder begegnen einem Menschen, die diese Vorstellungen auf den Kopf stellen. Interessanterweise sind es oft diese Menschen, die sich nicht an die Vorgaben halten, die uns besonders beeindrucken, vielleicht sogar fürs Leben prägen. Cornelia Eybisch-Klimpel, Psychologin und Coach in Berlin (http://www.meinroterfaden.de) hatte so eine Tante, Tante Rie. Netterweise darf ich hier von ihr berichten:

„Tante Rie war eine sehr lustige Frau, die mit 65 von hinten noch aussah wie eine junge Frau („und auch so mit dem Hintern wackeln konnte“, wie mein Vater gerne und grinsend erklärte). Sie hatte schulterlanges schwarzes Haar und immer schlohweiße Ansätze – außer es war grad eine Silberhochzeit oder der Bruder aus Neuseeland kam zu Besuch. Tante Rie hatte immer viel Besuch, viele (auch junge, auch männliche) Freunde und viele Katzen. Sie spielte Chopin auf dem Klavier, Theaterrollen (darunter eine Nonne und eine Puffmutter),  im Wohnzimmer und auf der Bühne, dichtete in ihrer Hängematte über den Himmel und die Wolken. Den Rest des Beitrags lesen »


Weihnachten & Silvester: Feiern mit Freunden – Fitness fürs Hirn

21. Dezember 2010

In der letzten Ausgabe (12/2010) des Magazins Gehirn und Geist ging es um das Älterwerden. Genau gesagt, um die „Kunst gut zu altern“. Dort wurde eine Studie von Shari Bassuk und seinen Kollegen von der Harvard School for Public Health in Boston zitiert, die zeigt: Menschen, die sozial eingebunden sind, haben im Alter das fittere Gehirn. Ich musste sofort an meine vielen InterviewpartnerInnen denken, die mir auf die Frage „Was hält Sie jung?“ antworteten: Freundschaften.

Mit dieser Art von Gesundheitsvorsorge kann man ja locker schon in frühen Jahren anfangen. Freunde treffen, Feiern mit Freunden – alles Fitness fürs Hirn.Weihnachten und Silvester bieten sich insofern ganz besonders für das Workout an.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Festtage – und viele angenehme Begegnungen.

Mit herzlichem Gruß. Carola Kleinschmidt